Wie du mit diesen 7 Expertentipps schmackhafte Texte zusammenrührst

– für Selbstschreiber –

 

Die Backmischung für überzeugende Texte ist im Grunde ganz einfach. Sie enthält neben dem gewählten Thema eine Portion Affinität für das Schreibhandwerk, eine Prise gute Beobachtungsgabe, etwas Erzählkunst sowie einen ordentlichen Schuss Originalität.

Jetzt den Text gut ansetzen, mit der Sprache des Kunden anreichern, überNacht heranreifen lassen und ab geht die Post – raus zur Leserschaft. Die lassen dich dann schon wissen, wie ihnen dein Content schmeckt.

Von Schnellschüssen halte ich dagegen recht wenig. Wem es wichtig ist, seiner Tastatur tausende Wörter innerhalb eines Tages zu entlocken, der findet auf den Webseiten eifriger Texterkollegen zahlreich Anleitungen für das schnelle Schreiben. In meiner Text- und Ideenschmiede dichtet folgende, alte Weisheit mit:

Gut Ding will Weile haben.

Bei einem Text oder einer Geschichte aus meiner Feder verhält es sich wie bei einem guten Glas Wein: echte Handarbeit, ausreichend Reifezeit und gute Vibes.

Dein Content hat eine Aufgabe zu erfüllen. Das kann er am besten ohne permanentes Fahren auf der Überholspur. Also tu dir beim Texten einen Gefallen: Nimm den Zeitdruck etwas raus, wenn möglich. Bedenke: Negativer Stress wirkt sich auf die Wirkung deines Textes aus. Schreibe unbedingt in deinem Tempo. Dann passt am Ende auch das Ergebnis. Denn Qualität ist in unserer infizierten Höher-Schneller-Weiter-Welt immer noch überzeugender, als Textwüsten auf unzähligen Papierseiten.

Doch der Zeitfaktor ist nur eine Zutat für einen aussagekräftigen Text. Es gibt noch weitere Bestandteile, die du beim Schreiben berücksichtigen kannst, um Inhalte für deine Leser zu veredeln.

Schreibe originell, denn nach dem Mund anderer kann jeder reden.

Regeln für tiptop Texte sind im Web weit verbreitet. Die spare ich mir an dieser Stelle einfach mal. Willst du Inhalte nach allen Regeln guten Schreibens verfassen, hast du garantiert als Ergebnis einen Beitrag, der bereits millionenfach existiert. Der beste Rat, den ich dir für deine Texter-Arbeiten mit auf den Weg geben kann, lautet: schreibe Content in deinem eigenen Style.

Jeder hat seinen eigenen Fingerprint und ist in seinem Ausdruck einzigartig. Also weist auch deine Art zu Sprechen und zu Schreiben einen hohen Wiedererkennungswert auf. Mit etwas Schreib-Training gelingt es dir, Texte in deiner Mundart zu formulieren. Schreibst du originell, brauchst du bei niemanden eink-l-aufen gehen, um die passenden Sätze zu schreiben. Erlaube dir, Expertenwissen zu gewähltem Thema auf deine Schreibweise an deine Kunden weiterzugeben.

Deinen original fertig geschriebenen Text kann du nun bequem um die zentralen Suchbegriffe sowie um wichtige Wörter ergänzen, die deine Wunschkunden in ihrem Alltag häufig verwenden, um das Wissen ausfindig zu machen, nach dem sie suchen.

Schreibe in einfacher Sprache, denn Kauderwelsch verwirrt.

Ob Tierservices, IT-Branche, Verlagswelten oder Ernährungsberatungen – jede Expertenlandschaft wartet mit diversen Fachbegriffen und Redewendungen auf. Manche davon sind allgemein gebräuchlich, andere eher nicht. Wenn du willst, dass deine Kunden dein Expertenwissen verstehen, deine Produkte kaufen oder Dienstleistungen in Anspruch nehmen, dann schreibe in einfachen Worten.

Verwende in deinen Texten nur Begriffe, die deine Leser, Kunden, Interessenten auch kennen. Gehe davon aus, dass sich die Wenigsten von ihnen die Zeit nehmen, um Fachtermini nachzuschlagen. Eher klappen sie deinen Text zu und widmen sich einer anderen Literatur, um sich Wissen anzueignen.

Mein Rat an dich: Liefere deiner Kernzielgruppe in einfachen Sätzen das begehrte Wissen. Du hast einfach mehr davon, wenn sie Fan von dir und/oder deinem Angebot sind. Dann entwickeln sich deine Kunden zu treuen Zugvögeln, die sich immer wieder in deiner Oase tummeln. Den Rest erledigen die fleißigen Buschtrommeln.

Schreibe treffende Überschriften, die Bock auf mehr versprechen.

Seitdem sich Wissen weltweit über das Internet verbreitet, gibt es Texte, Bücher, Anleitungen wie Sand am Meer. Es gibt zu fast jedem Wissensgebiet also reichlich Auswahl an wissensgetränkter Lektüre. Kunden sind wählerisch geworden. Und das dürfen sie auch sein, denn Lebenszeit ist kostbar. Das bedeutet: sie überfliegen Überschriften und Zwischenüberschriften. Sind sie vielversprechend, wird weitergelesen. Andernfalls springen die Leser ab. Neben der reinen Information stehen die Leute auf Unterhaltung, Abwechslung und außergewöhnliche Inhalte. Also solltest du deinen Kunden genau das bieten.

Schreibe ansprechende Überschriften. Wecke darin Neugierde, setze das stärkste Suchwort. Kündige einen Mehrwert an.

Hin und wieder lese ich auf anderen ePapern den Ratschlag, Druck aufzubauen oder Ängste beim Leser zu wecken, um ihm zum Weiterlesen und zum Verweilen zu bewegen. Angst zu erzeugen oder mit vorhandener Furcht anderer zu spielen, ist erbärmlich und sollte keine Option sein. Gut geschriebene Überschriften bieten Unterstützung durch ehrliche Infos und setzen klare sprachliche Bilder ein. Sie wecken Kreativität und fördern neues Ideengut. Erhebe sie auf ein neues Level, helfe ihnen auf deine Weise ihre Lebensqualität zu verbessern. Deine ansprechenden Überschriften in deinem Style sind der erste Schritt in diese Richtung.

Schreibe bildhaft, denn kleine Geschichten bleiben länger im Gedächtnis.

Zukunftsorientierte Unternehmen nutzen bereits die Kraft des Storytellings, um sich bei ihrer Kernzielgruppe einen bleibenden Eindruck zu verschaffen. Denn sie haben erkannt, dass sie damit viel länger im Gespräch bleiben, als wenn sie einfach Fakten und Informationen schöngeschrieben vermitteln. Sie nehmen Geld in die Hand, um sich von Kundigen im Storytelling Konzepte erstellen zu lassen und packen ihre Expertise in dazu passende Storys. Geschriebene Geschichten sind mächtig, denn sie lassen sich leicht weitererzählen. Dadurch verbreitet sich das darin enthaltene Wissen. Sind deine Storys gut, lesen deine Kunden sie gern – verstehen deine Botschaft, abonnieren z.B. deinen Newsletter, kaufen deine Produkte oder Dienstleistungen.

Tipp: Wenn du noch wenig Erfahrungen im Schreiben von Texten inkl. Storytelling hast, kannst du zunächst simpel starten. Nimm deine Über-Seite. Solltest du darin nur Fakten, Zahlen und Infos, Diagramme, Zeitlinien und unnahbare Beschreibungen finden, dann verabschiede dich davon. Komme ins Erzählen. Plaudere aus dem Nähkästchen. Schreibe deinen Kunden, wie deine Unternehmung entstand, erzähle schreibend welchen Herausforderungen du dich mit deinem Unternehmen stellen musstest. Gibt es sogenannte Outtakes, über die du berichten kannst? Zeige mehr als aalglatte, hoch professionelle Fotos von dir.

Offenherzig erzählen macht transparent. Deine Unternehmung wirkt lebendig. Einfache Kniffe aus dem Storytelling rücken dein Tun bei deinen Kunden in den Fokus.

Schreibe über Themen, die deine Kundschaft brennend interessieren.

Vermutlich kennst du das von dir selbst. Du liest nur längere Artikel, Ratgeber oder sonstiges, wenn darin das entsprechende Thema für dich auf den Punkt geschrieben wurde. Hast du das Gefühl, es behandelt Randgebiete, die dich wenig tangieren oder es die verwendete Sprache erzeugt gähnende Langeweile bei dir, legst du ihn recht schnell ad Acta.

Du bist Experte auf deinem Gebiet. Du hast es drauf und dein Wissen ist für andere weiterführend. Schnapp dir real oder fiktiv deinen absoluten Traumkunden, steige in seine Mokassins und frage dich:

Was von meinem Wissen ist für meinen Wunschkunden jetzt am wichtigsten? Wie kann ich ihm dieses Thema möglichst so servieren, dass er es ohne Umschweife in seinem Leben nutzen kann? In welchen Beschreibungen, Worten und Geschichten wird er Fan von mir?

Mit diesen gewonnen Erkenntnissen servierst du in deinen Worten aber aus der Perspektive des Wunschkunden deine proportionierte Expertise mit Pepp und Würze. Und deine Kernzielgruppe wird es lieben.

Meine Schreibtipps für deine Burner-Texte in der Übersicht.

Bevor du nun loslegst und deine Tastatur zum Glühen bringst, fasse ich noch einmal meine Expertentipps für deine spannend geschriebenen, wertvollen Inhalte zusammen:

  1. Nimm dir genügend Zeit für deine Texte. Denn ein nur halb gebackener Kuchen schmeckt nix. Qualität, Kreativität und Einzigartigkeit setzen sich durch.
  2. Schreibe originell. Es ist wichtig, dass deine Seele in deinem Content steckt. Texte, die wie tausend andere klingen, sind pure Zeitverschwendung.
  3. Schreibe in deinen eigenen Worten. Copy + Paste machen deine Texte beliebig. Dein Alleinstellungsmerkmal, deine Einzigartigkeit verwässern, gehen dadurch verloren.
  4. Baue geile Überschriften. Dann bleiben deine Leser und wollen mehr von dir.
  5. Schreibe einfach. Vermeide das Verwenden von zu vielen Fachwörtern. Deine Kundschaft will dir gern folgen. Mach es ihnen so leicht wie möglich.
  6. Schreibe bildhaft. Kleine Storys angereichert mit deinem Wissen, bleiben länger im Kopf. Sind sie richtig gut, haben sie das Potenzial, dich viral bekannt zu machen.
  7. Wecke brennendes Interesse. Schreibe interessant für deine Wunschkunden und behandle genau die Themenbereiche mit vielen Mehrwerten, die jetzt ihr Leben verbessert, erleichtert oder bereichert. Dann küssen sie dir die Füße.

So und jetzt mal her mit deinen Klasse-Texten! Du hast für dein Projekt oder deine Unternehmung umwerfende Texte geschriebenen, denen du und deine Kunden unmöglich widerstehen können? Trau dich gern und zeig sie uns. Du hilfst damit auch anderen Selbstschreibern, tolle Texte zu schreiben.

Gern gebe ich dir auf Wunsch noch weitere Tipps zum Optimieren.

Oder steckst du an einem Punkt deines Schreibflows fest? Gern coache ich dich auch im Aufbauen und Umsetzen deines Content Managements.

Ich freue mich auf dich!

AnJa Ana Jaeckel

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